Chronik des Jugendwerks

Die Geschichte des Jugendwerks Birkeneck ist mehr als eine Abfolge von Jahreszahlen, Gebäuden, Konzepten und strukturellen Veränderungen. Sie ist eine Geschichte von Menschen, die diesen Ort geprägt, gestaltet, getragen und immer wieder neu belebt haben. Von Kindern und Jugendlichen, die hier ein Stück ihres Lebens verbracht haben. Von Mitarbeitenden, die begleitet, ausgehalten, vermittelt, ermutigt und manchmal auch gerungen haben. Von Familien, Kooperationspartnern und vielen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, die Teil dieser Entwicklung waren.

In den Chroniken des Jugendwerks werden wichtige Meilensteine sichtbar. Sie erzählen von Aufbruch und Wachstum, von Veränderungen und neuen fachlichen Wegen, aber auch von Herausforderungen, Krisen und Zeiten, in denen vieles nicht einfach war. Gerade diese Höhen und Tiefen gehören zur Geschichte Birkenecks dazu. Sie zeigen, dass Entwicklung nie geradlinig verläuft, sondern immer auch mit Fragen, Entscheidungen, Abschieden und Neuanfängen verbunden ist.

Im Mittelpunkt standen und stehen dabei immer die Kinder und Jugendlichen. Ihre Lebensgeschichten, ihre Bedürfnisse, ihre Krisen, ihre Stärken und ihre Entwicklungsmöglichkeiten haben das Jugendwerk über viele Jahrzehnte hinweg geprägt. Aus diesem Anspruch heraus ist Birkeneck zu einem Ort geworden, an dem Betreuung, Schule, Ausbildung, therapeutische Begleitung und gemeinsames Leben miteinander verbunden sind.

Diese Chronik lädt dazu ein, zurückzublicken und nachzuspüren, wie sich das Jugendwerk im Laufe der Zeit verändert hat. Sie würdigt das Miteinander, das Engagement vieler Menschen und die gemeinsame Aufgabe, jungen Menschen Halt, Orientierung und neue Perspektiven zu eröffnen.

In dankbarer Erinnerung an Pater Konrad Huber​

 

Mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt nehmen wir Abschied von Pater Konrad Huber, der über viele Jahrzehnte hinweg segensreich gewirkt hat.​

Von 1970 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2011 wirkte er im Jugendwerk Birkeneck. Als Ordensgeistlicher verstand er seinen Dienst stets als Berufung: ein Leben für andere, insbesondere für junge Menschen, die Orientierung und Perspektive, Halt und Vertrauen suchten.

 

Sein Wirken begann als Gruppenleiter, wo er den ihm anvertrauten Jugendlichen mit großer Empathie, Geduld und Achtsamkeit begegnete. Später übernahm er Verantwortung als Organisationsleiter und prägte die Einrichtung mit Weitsicht, Verlässlichkeit und einem tiefen Verantwortungsgefühl.

 

Was ihn besonders auszeichnete, war sein unermüdliches Engagement für die Jugendlichen. Mit viel Einfühlungsvermögen und Klarheit begleitete er sie auf ihrem Weg. Sein Glaube war dabei stets Grundlage seines Handelns.

 

Wir verlieren mit ihm einen  prägenden Wegbegleiter und einen Menschen, der aus seinem Glauben heraus wirkte und Stabilität und Zuversicht vermitteln konnte.

 

Im Vertrauen auf die Auferstehung nehmen wir Abschied und wissen ihn geborgen in Gottes Liebe.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Ordensgemeinschaft, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden.

 

Unsere Dienstgemeinschaft wird ihn stets in ehrenvoller Erinnerung behalten.

 

Joachim Nunner mit allen Mitarbeiter*innen

2025
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100-Jahr-Feier des Jugendwerkes Birkeneck.

Unter dem Motto: „Aus der Vergangenheit lernend, sinnstiftend in die Zukunft zu wirken“ feiert das Jugendwerk Birkeneck an drei Tagen sein 100-jähriges Bestehen mit einem offiziellen Festakt, an dem viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teilnehmen, einer internen Feier zusammen mit unseren anvertrauten Kindern und Jugendlichen, mit einem Tag der Offenen Tür für alle interessierten Bürger nicht nur aus Hallbergmoos und einem Festgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx am Herz-Jesu-Sonntag, dem Festtag der Herz-Jesu-Missionare mit anschließenden Festmahl. An diesem Jubiläum wird deutlich, welchen Stellenwert das Jugendwerk Birkeneck sowohl in der Fachwelt als auch in der Bevölkerung besitzt. Die Ausstrahlung, die aus dem Jugendwerk nach draußen geht, zeugt von fachlicher Kompetenz, unsere jungen Menschen als Persönlichkeiten gut für die Zukunft in unserer Gesellschaft vorzubereiten und zu integrieren. Dies geschieht mit den Christlichen Werten sowie mit den Werten der im Grundgesetz verankerten freiheitlich, demokratischen Grundordnung.

>> Erfahren Sie mehr über unsere 100-Jahr-Feier <<

2025
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Hauswirtschaft

Umzug der Hauswirtschaft aus einem Provisorium in ein endgültiges Werkstattgebäude. Unsere „jüngste“ Werkstatt bekommt nun ein richtiges Zuhause. Mit allem, was für diese vielseitige Ausbildung benötigt wird, ist diese Werkstatt nun ausgestattet.

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>> Erfahren Sie mehr über die Einweihung der Hauswirtschaft <<

2025
Das Jugendwerk 2024
2024
2024
Geschlossenen Clearingstelle

Schließung der stationären Geschlossenen Clearingstelle für Mädchen und Jungen bis 14 Jahren. Wegen nachhaltigem Personalmangel in diesem Bereich, aber auch wenig Rückhalt in der öffentlichen Jugendhilfe sowie in der pädagogischen Fachwelt muss das Jugendwerk diese wichtige Einrichtung schließen, obwohl der Nachfragebedarf exorbitant hoch ist.

2023
Dritte Heilpädagogischen Tagesstätte

Eröffnung der 3. Gruppe der Heilpädagogischen Tagesstätte. Damit betreuen wir insgesamt 26 Kinder vornehmlich im Grundschulbereich.

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2023
Gründung Heilpädagogischen Tagesstätte

Gründung der Heilpädagogischen Tagesstätte mit zunächst zwei Gruppen als erstes teilstationäres Angebot im Jugendwerk als besonderes Angebot gerade für Kinder im Landkreis Freising. Das Klientel wird damit jünger und erweitert die Bandbreite unseres Angebotes.

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2021
Gründung Grundschule

Gründung der Grundschule im Förderzentrum emotionale und soziale Entwicklung in den alten, provisorischen Gebäuden der Wohngruppen mit zunächst zwei Klassen und später geplanten vier Klassen.

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2021
Wechsel in der Geschäftsführung

Eine prägende und zukunftsweisende Ära mit Otto Schittler endet. Auf ihn folgt Joachim Nunner, der die Aufgabe übernommen hat, das Jugendwerk gesichert durch gesellschaftlich schwierige Zeiten zu führen.

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2021
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Corona-Pandemie

Der Betrieb läuft als „Systemrelevante Einrichtung“ unvermindert weiter. Die Quarantäne-Vorschriften sind sehr herausfordernd. Die Mitarbeiter*innen leisten übermenschliches, besonders im Dienst in den Quarantäne-Gruppen.

2020
Einführung der Mindestausbildungsvergütung

Durch Gesetzesvorschrift erhalten nun unsere Auszubildenden die gesetzlich vorgeschriebene Mindestausbildungsvergütung.

2020
Gründung der „Jugendwerksstiftung der Herz-Jesu-Missionare“

„Jugendwerksstiftung der Herz-Jesu-Missionare“ Durch die Gründung dieser Stiftung möchte der Orden der Herz-Jesu-Missionare das Jugendwerk Birkeneck für die Zukunft und in seiner Eigenständigkeit absichern. Provinzial P. Anton Steiner und Geschäftsführer Otto Schittler waren die Initiatoren dieser Stiftungsgründung.

>> Erfahren Sie mehr über die Stiftungsgründung <<

2019
Grafikwerkstätten

Grafikwerkstätten werden geschlossen. Die Zeiten der Veränderungen in der Berufswelt machen vor den Grafikwerkstätten nicht halt.

>> Erfahren Sie mehr über die Schließung <<

2019
2. Bauabschnitt und Einweihung der Gruppenhäuser

Fertigstellung des 2. Bauabschnittes und Einweihung der Gruppenhäuser durch Weibischof Bernhard Haßlberger, Provinzial P. Anton Steiner und Superior P. Karl Unger. Die Großinvestition für die Gruppenhäuser wurde zum größten Teil allein durch die Herz-Jesu-Missionare finanziert.

>> Erfahren Sie mehr über die Einweihung der Gruppenhäuser <<

2019
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Intensiv sozialtherapeutische Kindergruppe

Aufgrund der Nachfrage bei den sozialtherapeutischen Angeboten wird eine Gruppe für zehn- bis zwölfjährige Mädchen und Jungen eröffnet. Analog kommt eine Kombiklasse der 5./6. Jahrgangsstufe am Förderzentrum dazu.

>> Erfahren Sie mehr über die intensiv sozialtherapeutische Kindergruppe <<

2018
Baubeginn des zweiten Bauabschnitts der Gruppenneubauten
2017
Offene Ganztagesschule

Eröffnung einer offenen Ganztagesschule am heimeigenen Förderzentrum mit einer Kombiklasse der 7./8. Jahrgangsstufe.

2017
25-jähriges Jubiläum - Haus Chevalier

Haus Chevalier, die erste Inobhutnahme- und Clearingstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, feiert 25-jähriges Jubiläum. Weit über 1.000 Kinder und Jugendliche wurden hier betreut.
Die europäische und deutsche Flüchtlingspolitik führt zu einem massiven Rückgang der Nachfrage im Haus Chevalier. In der Folge wird eine Gruppe geschlossen.

>> Erfahren Sie mehr über das 25-jähriges Jubiläum <<

>> Erfahren Sie mehr über das Haus Chevalier <<

2017
Absschluss 1. Bauabschnitt

Zwei Doppelhäuser sind fertiggestellt und werden von vier heilpädagogischen Gruppen bezogen.

2016
Baubeginn des ersten Bauabschnitts der Gruppenneubauten
2013
Wenn ein Abschluss zum Neuanfang wird

Im Jugendwerk Birkeneck feiern Jugendliche Schulabschlüsse, Quali und bestandene Berufsprüfungen.
Für viele ist dieser Erfolg mehr als ein Zeugnis: Er zeigt, dass Aufstehen nach Rückschlägen möglich ist.
Schule, Ausbildung und sozialpädagogische Begleitung geben ihnen dabei Halt und neue Zuversicht.

>> Erfahre mehr über den Erfolg der Jugendlichen <<

2012
Beschluss: neue Gruppenhäuser

Im Provinzialrat wird entschieden, neue Gruppenhäuser als Ersatz für die Pavillons aus den 70er Jahren zu bauen. Die energetische Sanierung der Altbauten wäre unwirtschaftlich.

2012
Schlossfassade

Die Schlossfassade wird grundlegend saniert und nach den Vorgaben des Denkmalamtes farblich neu gestaltet.

2010
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50 Jahre verdienstvollem Einsatz

Nach 50-jährigem verdienstvollem Einsatz im Jugendwerk werden die letzten drei Schwestern der Missionarinnen Christi im Festsaal von Schloss Birkeneck feierlich verabschiedet.

2010
Bedarf an Schülerplätzen steigt

Der Bedarf an Schülerplätzen steigt nach jahrelanger Stagnation, so dass eine dritte Hauptschulklasse eingerichtet wird.

 >> Erfahren Sie mehr über unsere heilpädagogischen Schülergruppen <<

 >> Erfahren Sie mehr über unsere Mittelschule <<

2009
Bedarf steigt im Haus Chevalier

Das Haus Chevalier wird wegen anhaltend großer Nachfrage wieder auf zwei Gruppen aufgestockt.

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2009
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Eröffnung: geschlossene Clearingstelle

Die geschlossene Clearingstelle für massiv auffällige, strafunmündige Kinder wird von Sozialministerin Stewens eröffnet.
Sie ist eine von drei Stellen in Bayern die im Rahmen eines Projektes der Bayerischen Staatsregierung, „Wege aus der Delinquenz“, konzipiert wurden. Für den Neubau erhält das Jugendwerk mehrere Auszeichnungen, u.a. für „Gute Baugestaltung im Landkreis Freising“ und einen „Sonderpreis für vorbildliches Bauen im Bestand“.

2006
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Wohlverdienten Ruhestand: Bruder Konrad Bauer

Der letzte Ordensangehörige im Werkstattbereich, Bruder Konrad Bauer, geht in den Ruhestand.

2006
Anschaffung einer Fünffarbendruckmaschine

Mit der Anschaffung einer Fünffarbendruckmaschine wurde in der Grafikabteilung wieder einmal ein Technologiesprung vollzogen und die Wettbewerbsfähigkeit der Druckerei verbessert.

2005
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Zugast im Jugendwerk: 175-Jahrfeier der Gemeinde Hallbergmoos

Die Gemeinde Hallbergmoos feiert ihren Festakt zur 175-Jahrfeier im Jugendwerk Birkeneck

2005
Veränderung als Antwort auf die Zeit

Die Maschinenbauwerkstatt, eine Gruppe für Auszubildende und eine Gruppe im Haus Chevalier werden wegen Rückgang der Nachfrage geschlossen.
Im Gegenzug werden der Sozialtherapeutische Bereich ausgebaut und zusätzliche ambulante Maßnahmen sowie Kooperationsprojekte mit der Arbeitsagentur eingeführt.

2004
Krise als Anstoß für neue Wege

Der Rückgang von Nachfragen für heilpädagogische Unterbringungen führt zu einer deutlichen Unterbelegung der heilpädagogischen Gruppen. Von einer Jugendhilfeeinrichtung wird inzwischen erwartet, auf Veränderungen im Jugendhilfebedarf kurzfristig zu reagieren, auch wenn dies gravierende strukturelle Anpassungen verlangt.
Zur Sicherung der Arbeitsplätze wird für elf Monate Kurzarbeit eingeführt. Gleichzeitig wird der Ausbau des Sozialtherapeutischen Bereichs geplant.

2003
Einweihung der neuen Malerei

Neben zwei großen Werkstatträumen steht eine Lackierkabine mit Unterflurabsaugung und Trockenraum zur Verfügung. Daneben Lagerräume und ein Ausstellungsraum sowie Büro und Sozialräume. Zur Fachtheorieausbildung dient ein Schulraum mit umfangreicher Lehrmittelausstattung.

>> Erfahren Sie mehr über die Malerei <<

2002
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Eröffnung der Sozialtherapeutischen Gruppe

Sieben Jugendliche, deren Betreuungsbedarf aufgrund von Mehrfachdiagnosen extrem hoch ist und die mit einem Konzept, das Alltagspädagogik, Psychotherapie, Arbeitstherapie und Freizeit integriert, werden von einem multidisziplinären Team aus Erzieher*in, Sozialpädagog*in, Psycholog*in und Arbeitstherapeut*in rund um die Uhr betreut.

>> Erfahren Sie mehr über die sozialtherapeutische Jugendgruppe <<

2001
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Vom Heimleiter zum Geschäftsführer

Durch den bisherigen Träger, die süddeutsch-österreichischeOrdensprovinz der Herz-Jesu-Missionare erhält das Jugendwerk eine neue Rechtsform: sie ist nun eine gemeinnützige GmbH, deren Alleingesellschafter der Orden ist. Zugleich wird die Leitung des Jugendwerkes vom bisherigen Heimleiter P. Karl Unger auf den ersten Geschäftsführer Otto Schittler übertragen.

2000
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Neue Schreinerei

Die neue Schreinerei wird von P. Provinzial Steiner eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

>> Erfahren Sie mehr über die Schreinerei <<

1999
Ausbildungs - Oskar

Bundesminister Rüttgers verleiht dem Jugendwerk Birkeneck in Bonn für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen den "Ausbildungs-Oskar" (heute bekannt als „Ausbildungs-Ass“).

1997
Eröffnung: „Haus Chevalier“

Eine Clearing- und Inobhutnahmestelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wird eröffnet. Sie wird in Erinnerung an den Gründer der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare „Haus Chevalier“ genannt.

>> Erfahren Sie mehr über das Haus Chevalier <<

1997
Eröffnung: Hauptschulklasse

Aus Gründen der Binnendifferenzierung und der starken Nachfrage wird im September eine Hauptschulklasse eröffnet. Diese wird nach zwei Jahren durch eine weitere Klasse ergänzt und sogleich als Sonderschule zur Erziehungshilfe staatlich
genehmigt (Teilhauptschule II).

>> Erfahren Sie mehr über das private Förderzentrum Birkeneck <<

1991
Umbau: Wohnpavillions

Die vier Wohnpavillions werden grundlegend umgebaut und dadurch den aktuellen Erfordernissen von Gruppengröße und Ausstattung angepasst.

1990
Mit neuer Leitung beginnt der Wandel

P. Karl Unger folgt P. Anton Strobl als Heimleiter. Zusammen mit Superior P. Josef Mertl beginnt er deutliche Veränderungen der Konzeption.

1989
Das Jugendwerk 1988
1988
1988
Jugendlicher erhält Lebensrettermedaille

Ein Lehrling aus Birkeneck wird vom Ministerpräsident F. J. Strauß mit der Lebensrettermedaille ausgezeichnet.

1984
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Das Jugendwerk 1978
1978
1978
Zum 50. Geburtstag ein neues Schulgebäude

Im Jahre des 50-jährigen Bestehens von Birkeneck als Jugendwerk wird das neue Schulgebäude eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

1975
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Mehr Raum für Handwerk, Technik und Zukunft

In einer sehr großzügig konzipierten neuen Halle nehmen unsere drei graphischen Betriebe ihre Arbeit auf.
Ihre Ausstattung mit modernen Maschinen und Geräten ermöglicht ihnen fortan eine Produktion und Ausbildung auf hohem Standard, der sowohl von den Kunden, als auch von den fachlichen Vertretern der Industrie- und Handelskammer anerkannt wird.

>> Erfahren Sie mehr über die aktuellen Ausbildungsbetriebe <<

1974
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Neue Verantwortung für P. Anton Strobl

P. Max Huber übergibt die Heimleitung an seinen Nachfolger P. Anton Strobl.

1973
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Neue Gruppenhäuser im Grünen

Die ersten drei von vier Gruppenhäusern werden offiziell eingeweiht und bezogen. Sie sind in Form von Bungalows, in einer architektonisch ungewöhnlichen Gestaltung konzipiert und regelrecht auf die grüne Wiese gebaut. Aufgrund der fortschreitenden, gezielten Begrünung bieten sie den jungen Menschen eine naturverbundene Bleibe.

1969
8
Von den Mallersdorfer Schwestern zu den Missionarinnen Christi

Die letzten drei Mallersdorfer Schwestern, die von 1925 an Großartiges in Birkeneck geleistet haben, werden abgezogen.
Ihre Stelle nehmen Schwestern aus der von P. Christian Moser gegründeten Gemeinschaft der Missionarinnen Christi ein.

1961
Das Jugendwerk 1958
1958
1958
Eine neue Kirche für Birkeneck

Kardinal Wendel kommt am 11. Dezember nach Birkeneck, um die neuerbaute Kirche einzuweihen. Das Geld für die Kirchenglocken wurde zu einem großen Teil über eine Spendenaktion von den Ehemaligen gestiftet.

1955
6
25 Jahre Birkeneck: Lernen, Leben und Gemeinschaft

Im Jahre des 25-jährigen Bestehens verzeichnet Birkeneck fünf Gruppen, in denen 250 Zöglinge von fünf MSC-Patres betreut werden. Die Berufsausbildung dieser großen Zahl von Lehrlingen erfolgt in 20 Lehrbetrieben als Bäcker, Buchbinder, Drucker, Elektriker, Friseur, Gärtner, Installateur, Maler, Maurer, Mechaniker, Melker, Metzger, Pferdepfleger, Schlosser, Schmied, Schneider, Schreiner, Schriftsetzer, Schuster und Schweinewärter. Für die Freizeitgestaltung stehen neben vielen Sportanlagen (jede Gruppe hat ihren eigenen Fußballplatz), neben Musik- und Theaterneigungsgruppen inzwischen 5000 Bände in der Heimbücherei zur Verfügung; dieses Angebot wird eifrigst genutzt.

>> Erfahre mehr über die große Vielfalt an Berufen, die im Jugendwerk einst ausgebildet wurden <<

1950
7
P. Max Huber folgt auf P. Christian Moser

P. Max Huber übernimmt die Heimleitung (von 1946 bis 1973) von seinem Vorgänger, P. Christian Moser.

1946
4
Als Birkeneck zur Zuflucht wurde

Das Landschulheim Grunertshofen bei Fürstenfeldbruck wird zum Lazarett umgewidmet und seine Bewohner nach Birkeneck evakuiert. Um insgesamt ca. 300 Jugendliche in Birkeneck unterbringen zu können, werden in allen Schlafsälen Stockbetten installiert. Wegen der anhaltenden Luftangriffe auf München, müssen die Birkenecker immer öfter nachts den Luftschutzkeller aufsuchen.

1943
2
Genehmigung für eine eigene Berufsschule

Die zuständige Schulbehörde gibt die Genehmigung zur Errichtung einer Gewerblichen Berufsschule in Birkeneck.

>> Erfahren Sie mehr über die Berufsschule im Jugendwerk <<

1939
Entlastung nach schwerer Anschuldigung

Zwei Ordensmitglieder der Birkenecker Erziehergemeinschaft werden durch die Sittenpolizei verhaftet. Ein mutiger Münchner Rechtsanwalt (Dr. Anton Besold) nimmt die Aussagen von drei Zöglingen zu Protokoll: „Wir wurden gezwungen, diese Anschuldigungen zu unterschreiben!“ Daraufhin werden die zwei Ordensleute nach 9-monatiger Haft ohne Verhandlung wieder entlassen.

1937
Neue Werkstätten im Straßenfrontbau

Der Straßenfrontbau im Norden des Innenhofes wird errichtet; in ihm stehen Werkstatträume für Schlosser, Schreiner, Schmiede, Schuhmacher, Schneider und Wäscherei bereit.

1934
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Vom Bauernhof zum Ort der Fürsorge

Am 16. Mai kommen die ersten Herz-Jesu-Missionare und einige Angestellte mit ihren Familien aus dem Schloss Hohenkammer und beginnen in Birkeneck mit dem Aufbau einer Fürsorgeerziehungsanstalt. Aus der Sicht des Chronisten stellt
sich Birkeneck damals so dar: „Ein verlotterter Bauernhof, ringsum nasse, feuchte, vernachlässigte Felder; alle Gebäude ein Tummelplatz für Ratten und sonstiges Getier!“ Lehrplätze für die ca. 65 Zöglinge gibt es nur für Schmiede und Schreiner und natürlich für alle Arten von landwirtschaftlichen Berufen.
Erster Direktor der Anstalt (wie schon in Hohenkammer) ist P. Peter Petto MSC.

1925
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In Hohenkammer beginnt der Auftrag

Im Schloss Hohenkammer gründen die Herz-Jesu-Missionare ein Fürsorgeerziehungsheim, mit dem Ziel die Zöglinge in landwirtschaftlicher Arbeit zu unterrichten.

1920
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Der Eremit von Gauting und die Anfänge Hallbergmoos

Graf Hallberg, genannt der Eremit von Gauting, wird Besitzer und gründet ca. 1828 die erste Siedlung, die zuerst Ludwigsburg, später dann Hallbergmoos heißt.

1828
Nach der Säkularisation beginnt der Verfall

Birkeneck fällt der Säkularisation zum Opfer und verwildert.

1805
Ein barockes Jagdschloss entsteht

Fürstbischof Johann Franz Eckher, Freiherr von Karpfing und Lichteneck, errichtet ein barockes Jagdschloss.

1706
Vom öden Land zum geschichtlichen Ort

In der Geschichtsschreibung scheint zum ersten mal der Name „Pirkhee“ (d. h. ödes Land) im Erdinger Moos auf.

1035

1925 – 2025:
Ein Jahrhundert im Dienst der Jugendhilfe

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